Jahresrechnung 2025: positives Betriebsergebnis, aber die Herausforderung der Verschuldung bleibt bestehen
Die Stadt schliesst die Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von 23.7 Millionen Franken ab.
23 April 2026
Der Stadtrat hat die Jahresrechnung 2025 der Stadt Lugano genehmigt, die mit einem Ertragsueberschuss von 23.7 Millionen Franken und einem negativen Gesamtergebnis von 28.1 Millionen Franken abschliesst; beide Werte liegen deutlich ueber dem Budget.
Die Jahresrechnung 2025 der Stadt Lugano schliesst mit einer wesentlichen Verbesserung des ordentlichen Ergebnisses gegenueber dem Budget (+47.7 Millionen) ab, die auf die vom Stadtrat umgesetzten Sparmassnahmen sowie auf den bedeutenden Beitrag ausserordentlicher, teilweise nicht wiederkehrender Ertragsposten zurueckzufuehren ist.
Zusammenfassend weisen die wichtigsten Kennzahlen des Rechnungsjahres 2025 Folgendes aus:
- ein Gesamtergebnis der Erfolgsrechnung (Ueberschuss aus betrieblicher Taetigkeit) von 23.7 Mio. gegenüber einem Aufwandueberschuss von -24.0 Mio., entsprechend einer Verbesserung von 47.7 Mio.;
- die Bestaetigung in der Jahresrechnung des budgetierten Steuerertrags von 258.0 Mio.: 209.0 Mio. bei den natuerlichen Personen und 49.0 Mio. bei den juristischen Personen;
- tatsaechliche Gesamtaufwendungen (betriebliche, finanzielle und ausserordentliche Aufwendungen) von 487.4 Mio. gegenüber den budgetierten 494.2 Mio., mit Einsparungen von 6.8 Mio. beziehungsweise 1.4%;
- Gesamtertraege (betriebliche, finanzielle und ausserordentliche Ertraege) von 511.1 Mio. (im Budget 470.2 Mio.), mit einer Verbesserung von 40.9 Mio. beziehungsweise 8.7%.
Die Verbesserung des Gesamtergebnisses der Erfolgsrechnung um 47.7 Mio. gegenüber dem Budget ist hauptsaechlich auf folgende Faktoren zurueckzufuehren:
- 23.3 Mio. aus ausserordentlichen Steuermehrertraegen, die die budgetierten 40.0 Mio. übersteigen: 13.5 Mio. bei den natuerlichen Personen und 9.8 Mio. bei den juristischen Personen; bei Letzteren ist der Anstieg insbesondere auf den Trading-Sektor zurückzuführen, der in den Steuerjahren 2022, 2023 und 2024 im Zusammenhang mit der geopolitischen Instabilitaet ausserordentliche antizyklische Gewinne verzeichnete, im Einklang mit den auf Bundesebene beobachteten Entwicklungen und mit den Mehrertraegen desselben Sektors im Kanton Genf;
- 6.3 Mio. aus Nachsteuern, Quellensteuern und Sondersteuern;
- 10.8 Mio. infolge der Neubewertung gemaess den Bestimmungen von MCA2 der Parzellen des ehemaligen Altersheims Castagneto nach der Uebertragung vom Verwaltungsvermoegen ins Finanzvermoegen;
- minderer Personalaufwand von 6.1 Mio.;
- minderer Aufwand für Sach- und uebrigen Betriebsaufwand von 5.8 Mio., teilweise kompensiert durch die Bildung einer vorsichtigen Wertberichtigung auf Forderungen von 4.2 Mio., wie sie das Rechnungsmodell MCA2 zulaesst.
Per 31. Dezember 2025 belaufen sich die Finanzschulden der Stadt auf CHF 1'049.9 Millionen, gegenüber CHF 1'090.6 Millionen per 31. Dezember 2024. Im gleichen Zeitraum verringern sich die fluessigen Mittel und Festgelder von CHF 201.8 Millionen auf CHF 141.0 Millionen. Das Verhaeltnis zwischen Bruttoverschuldung und Ertraegen, ein Referenzindikator bei der Beurteilung des Ratings der Stadt, sinkt von 220% per 31. Dezember 2024 auf 204% per 31. Dezember 2025 und liegt damit im Einklang mit den Annahmen, die dem Finanzplan 2026-2033 zugrunde liegen, welcher per Ende 2025 ein Verhaeltnis von 203% auswies.
Die durchschnittlichen Fremdkapitalkosten blieben mit 0.979% im Wesentlichen stabil.
Die Nettoinvestitionen ins Verwaltungsvermoegen belaufen sich auf 74.1 Millionen und liegen damit unter den budgetierten 82.9 Millionen. Die bedeutendsten Abweichungen betreffen die bisher nicht erfolgte Veraeusserung des Castagneto im Umfang von 14.8 Mio. Ausserdem wurde ein geringerer Aufwand für den Erwerb des RSI-Areals verzeichnet, da im Jahr 2025 lediglich eine Anzahlung von 10.0 Mio. anstelle des urspruenglich vorgesehenen Gesamtbetrags von 21.0 Mio. geleistet wurde.
Gegenüber den Budgeterwartungen verzeichnet die Selbstfinanzierung eine Zunahme um 46.0 Millionen, und ihr Grad belaeuft sich auf 62.1% gegenüber den im Budget vorgesehenen 0.04%.
Das Gesamtergebnis belaeuft sich auf -28.1 Mio. und bleibt trotz einer deutlichen Verbesserung um 54.8 Mio. weit vom Ausgleich entfernt; es bestaetigt den in den letzten Jahren verzeichneten Trend zu einer steigenden Verschuldung. Die oeffentliche Verschuldung bleibt daher für die Stadt ein Element von vorrangiger Bedeutung.
Das Eigenkapital belaeuft sich auf 210.1 Mio. gegenüber 186.1 Mio. per 31.12.2024 (+12.9%).
Der Stadtrat bestaetigt den Willen, unterstuetzt durch externe Experten, die Definition geeigneter Sanierungsmassnahmen weiterzuverfolgen, insbesondere hinsichtlich des Gesamtergebnisses, um die Verschuldung gegenüber Dritten in den kommenden Jahren zu verringern und sich auf die finanziellen Folgen der kürzlich in der Volksabstimmung genehmigten Vorlagen vorzubereiten.
Ratingbewertung von Moody’s bestätigt
Im Zusammenhang mit der Präsentation der Jahresrechnung 2025 wurde bekannt gegeben, dass die Ratingagentur Moody’s die der Stadt Lugano zugewiesene Bonitätsbewertung bestätigt hat, entsprechend einem Rating von Aa3, einem Niveau im Bereich hoher Qualität.
Dokumentation (auf Italienisch)
Consuntivo 2025: risultato d’esercizio positivo, ma resta la sfida del debito
PDF (107 KB) 23 April 2026Il Municipio ha approvato il Consuntivo 2025 della Città di Lugano, che chiude con un avanzo d’esercizio di 23.7 milioni di franchi, e un risultato globale negativo di 28.1 milioni di franchi; entrambi i valori sono in netto miglioramento rispetto al preventivo.
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